Flexible Kinderbetreuung in Pankow

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Bündnis für Familie Pankow gibt aktuellen Flyer mit Angeboten zur flexiblen Kinderbetreuung in Pankow heraus

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine der wesentlichen Herausforderungen für den Alltag von Eltern. Diese ist mit der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitszeit und den wachsenden Erwartungen an die Mobilität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oft nur mit großer Mühe und mit Hilfe von Freunden, Großeltern und anderen Verwandten zu realisieren. Eine weitere gute Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren, ist die flexible Kinderbetreuung, einer Betreuung außerhalb der üblichen Öffnungszeiten von Kita und Hort.

Die Arbeitsgruppe Vereinbarkeit von Beruf und Familie des Lokalen Bündnisses für Familie Pankow hat einen Flyer mit Angeboten zur flexiblen Kinderbetreuung in Pankow erarbeitet und hat diesen im Rahmen eines Pressegesprächs am 21. April 2009, 10 Uhr in den Räumen des Kinderbetreuungsprojektes von Paula Panke e.V. in der Grunowstr.1 in 13187 Berlin präsentiert.

Mit diesem Flyer will das Bündnis Eltern bei der Suche nach einer für genau ihren familiären Alltag passenden Kinderbetreuung unterstützen. Die kleine Übersicht öffentlicher, privater oder gemeinnütziger Angebote versteht sich als Ergänzung zum Familienwegweiser Pankow und wird u.a. in allen Bürgerämtern des Bezirksamtes Pankows erhältlich sein.

Bei Fragen zum Flyer können sie sich gerne an Frau Daniela Dräger wenden:

Flexible Kinderbetreuung
Paula Panke e.V.
Grunowstr. 1, 13187 Berlin
Tel.: 030/4305 7557
d.draeger@paula-panke.de

Download Flyer Flexible Kinderbetreuung

Familienbefragung

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Liebe Bündnis-Aktive,

wie in unserem letzten Newsletter angekündigt, hat Mitte Januar die Familienbefragung Pankow begonnen. Die Projektmitarbeiter sind derzeit dabei, Einrichtungen, Schulen, Kitas und Träger rund um die Familie zu kontaktieren und sie zu bitten, die Fragebögen für die vier Zielgruppen - Familien rund um die Geburt, Familien mit Kleinkindern, Familien mit Schulkindern und Jugendlichen und Seniorenfamilien - über ihre Einrichtungen zu verteilen. - Die Reaktionen sind bisher sehr gut. Nachdem die Leiter der Einrichtungen sich von unseren Mitarbeitern haben erklären lassen, worum es geht und in welchem Rahmen die Befragung stattfindet, zeigen sie großes Interesse, das Projekt - oft auch aktiv - zu unterstützen.

Was ist das Ziel der Befragung?

Ziel des Projektes ist es zu erfahren, wie Familien - von jung bis alt - ihren Bezirk wahrnehmen. Sind sie zufrieden mit den sozialen Angeboten, Einrichtungen und Institutionen, was kann verbessert oder erweitert werden? Aber auch: Welche Poten¬tiale sehen sie bei sich und bei den Einrichtungen in ihrer Umgebung, durch gezielte Mit-, Zusammenarbeit und Vernetzung das Angebot zu verbessern.

z.B. wurde im Rahmen des Bündnisses immer wieder angesprochen, dass Senioren- nachdem sie ihre eigenen Familien “großgezogen” haben - sich oft nicht mehr ausreichend wahrgenommen fühlen mit dem Potenzial und der Erfahrung, die sie für die Arbeit in und mit Familien mitbringen. Umgekehrt kennen eigentlich alle Familien die Situation, dass sie gerne Unterstützung hätten, sei es durch Betreuung in Zeitengpässen oder einfach nur durch gemeinsame Aktivitäten. - Hier ist ein Potential, das sich eröffnen könnte. Was aber genau gewünscht wird, was vielleicht schon ausreichend angeboten wird - das erhoffen sich alle Beteiligten, über die Befragung zu erfahren.

Wie läuft die Befragung genau ab?

Nachdem im Arbeitskreis Familien stärken (Ansprechpartnerin: Monika Durst vom Sozialdienst Katholischer Frauen Berlin) die vier zielgruppenspezifischen Fragebögen entwickelt worden sind, hat Dr. Hanf vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg einen Schlüssel errechnet, nachdem - ausgerichtet an der Bevölkerungsstruktur in einer jeden Bezirksregion - errechnet wurde, wie viele Fragebögen in welcher Zielgruppe zu verteilen sind. Mit der freundlichen Unterstützung des Bezirksamtes haben wir insgesamt 16.000 Fragebögen gedruckt, die nun nach dieser Kalkulation verteilt werden. - Das Projekt wird explizit vom Bezirksbürgermeister Matthias Köhne, von der Stadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule, und Sport, Lioba Zürn-Kasztantovicz und von der Stadträtin für Jugend und Immobilien, Christine Keil unterstützt.

Wichtig in diesem Rahmen ist: Die Ergebnisse sollen nach Beendigung alle Interessierten und rund um die Familien Arbeitenden in Form einer Dokumentation abrufen können. - In welcher Form, das wird im Arbeitskreis noch besprochen werden. - Auch wollen wir allen danken, die sich auch hier - ebenso wie schon beim Familienwegweiser - aktiv daran beteiligt haben, dass die Befragung zustande gekommen ist: das Bezirksamt mit Jugendamt und Seniorenbetreuung, Sozialdienst Katholischer Frauen, Bürgerhaus e.V., Stützrad e.V., Familienzentrum Honigpumpe, Nachbarschaftsbibliothek Französisch-Buchholz, Caritas und viele mehr.

Aus kalkulatorischen Gründen können die Mitarbeiter nicht alle im Bündnis mitarbeitenden Initiativen, Vereine, Einrichtungen etc. mit Fragebögen ausstatten, weshalb wir gezielt den Kontakt aufnehmen und bei Interesse auslegen. Dennoch erweitert jeder ausgefüllte Fragebogen die für uns so wichtige Datenbasis. Sie finden hier im Anschluss vier Links, die Sie direkt zu dem für Sie wichtigen Fragebogen zum Download führen. Wir freuen uns über jeden ausgefüllten Fragebogen, den wir bekommen - wenn Sie sie sammeln, können wir sie gerne von einem Mitarbeiter abholen lassen (Tel.: 65917066). Oder sie schicken ihn an die oben genannte Adresse (bitte freimachen) oder geben ihn einfach dort ab.

Ihre Bündnis-Sprecher
Sandra Scheeres
Familien- und Jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus
Carsten Glöckner,
Leiter einer PGS-Pflegeeinrichtung

Für das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg
Dr. Thomas Hanf
Geschäftsführer
Martina Krahl
Projektleiterin

Fragebogen rund um die Geburt
Fragebogen für Familien mit Kleinkindern
Fragebogen für Familien mit Schulkindern
Fragebogen für Seniorenfamilien

Lokales Bündnis für Familie in Pankow

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Schon seit einem Jahr treffen sich Verbände, Institutionen und Privatpersonen, um ein lokales Bündnis für Familien in Pankow zu gründen. Die Initiative hierzu ergriffen die Pankower Abgeordnete Sandra Scheeres, die Vorsitzende des Familienzentrums Pankow e.V., Dr. Petra Drauschke und der Familienvater Carsten Glöckner. Über vierhundert Bündnisse gibt es bereits bundesweit, jetzt wollen wir auch in Pankow starten.

Nirgendwo in Europa gibt es mehr Kinder und Familien als in Pankow. Ein guter Grund, um Akteure aus Politik, Wirtschaft, Kultur, der sozialen Verbände und gesellschaftlichen Gruppen an einen Tisch zu bringen, um für Familien auf kurzem Wege ein auf ihr Leben abgestimmtes Angebot zu entwickeln. Davon profitieren alle!
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